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VH 24
LC 12350 : 2003-01-27 : 2022-11-07
Noch mehr verrückte Wünsche von verrückten Kunden.
  • VH002401 1:17
    (Wunsch: Coole moderne Gaunerkomödie, gemischt mit 60er Agentenfilm-Stimmung). Nervöser und schreckhafter Spionage-Track mit Surf-Gitarre, gesampleten Drums, Acid Synth-Bass, Loops von Bläserschlägen und seltsamen Stopp/Start-Effekten von Bandgerät. Randvoll mit irrwitzigen Schnitten und Glitch-Breaks; Elemente von Jungle, Surf und einem Auffahrunfall von 35 Rollstühlen. Erste Hälfte ist eher ein zusammenhängender Spot; in der zweiten gibt es einige merkwürdige Wendungen, darunter Surf-Gitarrensoli (bei 0:35), einen mysteriösen traurigen Abschnitt (bei 0:59) und unerklärliche Audio-Ereignisse. Toll für Sport, Zeitlupenaufnahmen von Hooligans, die über Drehschleusen springen, oder um das ‘persönliche Massagegerät’ an eine 220-Volt-Steckdose anzuschließen.
  • VH002402 1:08
    (Wunsch: Zeichentrick-Musik für Erwachsene). Albener, treibender Swing wird neu gemischt. Bläser, E-Bass, Orgel, Congas und E-Drums erzeugen eine frenetische Stimmung, die nicht nur Spaß suggeriert, sondern auch, dass irgendwo jede Menge tanzende Männer auf Ecstasy sind, die mehr Zeit im Fitnessstudio verbringen als Schwarzenegger. Gesampleter 40er Swing-Abschnitt bildet den Auftakt des Tracks, der dann mit mehr Percussion und einer führenden Trompetenfigur bei 0:9 durchstartet. Bei 0:30 wird alles reduziert nur auf Congas, Bass und Drums; bei 0:44 Rückkehr zum vollen Mix. Toll für Patzer, Unterhaltung und Bilder von Zeichentrick-Fabriken.
  • VH002403 1:07
    (Wunsch: Tiki/Lounge-Musik). Werbung für Urlaub auf einer tropischen Insel, wo die Sonne scheint, das Wasser klar ist und es so viele Läuse gibt, dass sie ihre eigene Botschaft haben. Ukulele, Slide-Gitarre, Theremin, Marimba, Vibraphon, Klavier, Vocals, E-Drums und Percussion (Congas, Tamburin, Rainstick, Guiro) sorgen für eine entspannte, fröhliche Atmosphäre. Erste Hälfte versetzt in ein tropisches Paradies, mit Klavier und einem größeren Mix ab 0:10 – mit Vokaleffekt ‘Ooh’ so leicht wie eine Brise bei 0:20. Zweite Hälfte ist ein Remix mit Vogel- und Affenrufen, die für noch mehr Verwirrung sorgen. Abgehackter Break bei 0:43 kündigt die Rückkehr des ursprünglichen Mixes an. Gut für Comedy, Urlaub in der Karibik und (nach 0:30) Psilocybin-Martinis.
  • VH002404 1:28
    (Wunsch: Rave Music für alte Hasen). Ein Remix im Stil der 1920er Jahre. Man stelle sich Charlie Chaplin auf der Tanzfläche des Club Xtacy vor. Mit modernem Einschlag; gut geeignet für Slapstick, Reinfälle oder andere Gelegenheiten, bei denen es durchaus möglich ist, mit einem Kantholz oder einer Bratpfanne eins übergezogen zu bekommen. Wäre aber auch gut, um sich zum Ausgehen fertig zu machen oder für beschleunigte Bilder von Bauen und Reparieren. Startet mit raffinierter Klavierfigur und Beeps, wird bei 0:10 ein wenig Old World und bleibt Ragtime bis 0:29, wenn das Ganze eine ruckartige Rückwärtsbewegung macht. Zweite Hälfte mit jeder Menge Phrasen, die tolle Loops abgeben; von 0:46 bis 0:50 lächerliches Break.
  • VH002405 1:15
    (Wunsch: Kitschige Retro-Lounge). Unterhaltende 60er Bossa Nova Agenten-Musik. Blechbläser tremolierte E-Gitarren, Orgel, E-Bass, Percussion und Vibraphon erzeugen die perfekte Stimmung, um sich Koteletten wachsen zu lasen, Schlaghosen zu tragen und niemals wieder Sex zu haben. Track beginnt mit einer verstohlenen Ausstrahlung, aber bei 0:14 beginnt die Action, wenn die Melodie einsetzt und der Mix sich bis 0:29 steigert. Zweite Hälfte mit gedämpfterer, jazziger und samtiger Anmutung, wenn Ride-Becken und Gitarrenfläche von Bläser, Orgel und Trommelschlägen durchsetzt ist. Übergang zu actiongeladenem Schluss mit komischer abfallender Trompete bei 1:06 und Pause vor Abschlussschlag. Gut für Unterhaltung, radioaktives Faulenzen und planlose Geheimagenten.
  • VH002406 1:14
    (Wunsch: Remixed 70er oldschool Sport-Tracks). Gesamplete, zerhackte 70er Rock-Riffs treten an gegen Techno-Beats, analoge Synths, Filter-Sweep-Synths und haufenweise Breaks. Schneller, frenetischer Track, der sich gut für Unterhaltung und Sport eignet. Nach der ersten Hälfe ohne Gitarrenriffs und etwas Beat/Synth-lastiger – dann kommen bei 0:56 die Gitarren in einem anfallartigen Stotterabschnitt zurück.
  • VH002407 1:22
    (Wunsch: Divenhafte Dicso – wie australische Club-Musik). Hämmernder, strahlender Disco-Sound. Vocoder-Gesangsakzente, Glockenspiel, Synth-Bass, E-Piano, Wah-Wah-Gitarre, bearbeitete 70er Streicher-Samples und four-on-the-floor E-Drums reichen, damit sich die total Tauben wünschen, sie wären noch tauber. Vokalakzent startet den Track, gefolgt von Drums ab 0:2; bei 0:21 nimmt die Energie mit Tamburin zu. Break ohne Melodie bei 0:29, Rückkehr zum Hauptmix bei 0:37. Gut für Mode, Unterhaltung und Talkshows.
  • VH002408 1:09
    (Wunsch: Alberner Jazz für Kinder-Sachen). Schwungvoller Bebop-Jazz mit skurriler Mundtrompete, die Hardcore-Jazzmusiker entsetzen, aber den Leuten signalisieren wird, dass man Sinn für Humor hat oder nicht ganz dicht ist. Leichter Acid Jazz mit Drums, Congas, Guiro, laufender Bassfigur, Pfeifen (bei 0:32) und irgendein Idiot, der Mundtrompete spielt. Break/Pause für Schnitte (bei 0:29, 0:45 und 0:53), aber ansonsten geradliniger Track, der gut geeignet ist für Kinder-Sachen (besonders das Pfeifen bei 0:31), Unterhalterung, urbanes Nightlife; an der Grenze zwischen hip und einfach nur dämlich.
  • VH002409 1:05
    (Wunsch: Flamenco-Techno-Pop mit Pepp). Treibender, schneller Track für Sport, schnelle Action und Montagen. Schwere perkussive Schläge, gefolgt von akustischen Nylon-Gitarren, perkussiven Synths, E-Gitarren und Latin-Percussion (einschließlich Timbales, Congas und Kastagnetten). Startet bewegt, fährt die Action aber noch ein wenig hoch mit E-Gitarren bei 0:13 und Steigerung zu Höhepunkt bei 0:29. Zweite Hälfte ist ein etwas subtilerer/Percussion-orientierter Mix mit Kastagnetten-Break bei 0:42. Voller Mix kehrt bei 0:49 zurück und steigert sich zu Bullen-kastrierendem Höhepunkt bei 1:01.
  • VH002410 1:18
    (Wunsch: Klassische Tracks mit schrägen Überraschungen). Sanfte Ballettmusik (nach Art von Strauss’ An der schönen blauen Donau) im Duett auf Leben und Tod mit schrecklichen, verzerrten Death-Metal-Attacken. Klassische Abschnitte mit Pizzicato-Streichern, Piccolo-Flöte und klimperndem Klavier versus laute Gitarrenabschnitte mit Drums, E-Bass und lauter, übermodulierter E-Gitarre. Beginnt leicht und luftig klassisch; Gitarren grätschen bei 0:4 herein, greifen in halb regelmäßigen Intervallen an und werden immer heftiger, wenn sich der Track der Halbzeit nähert. Zweite Hälfte beginnt mit fettem Riff, durchsetzt mit Ballettmomenten – bis Streicher und Gitarren bei 0:46 gemeinsam spielen und bei 0:56 einen katastrophalen Schlussanstieg beginnen. Gut für Sport, um Dinge gegenüberzustellen und drittklassige Tanzaufführungen aufzupeppen.
  • VH002411 1:13
    (Wunsch: Mehr verdammte fröhliche Tracks! Und: Wie viele Blechbläser kann man in einen Track packen – bitte Tonnen davon). Ska-beeinflusster Blechbläserabschnitt, Saxophone, Klavier, Drums, Orgel, Metall-Percussion, E-Bass und E-Gitarre in einem Track, der sich gut für Unterhaltung und leichteren Sport wie Pferde-Kajak oder sogar für NFL-Filme für Vorschüler eignet. Schneller Track, sprintet von der ersten Drum-Einleitung an los und legt erst bei 0:29 eine Pause ein; wird danach ruhiger nur mit Drums und Orgel, kommt aber bei 0:41 wieder in Schwung.
  • VH002412 1:15
    (Wunsch: Bingo am Kongo). Die coolste Themenmusik, die Donkey Kong nie hatte. Afro-Funk Fusion, die sich anhört, als würde eine winzige Rhythmusgruppe unten in ein Spielautomaten sitzen. Kitschiger Casio (ca. 1981) piept vor sich hin, begleitet von Funk-Gitarre, Congas, Chapman Stick und Mbiras, die für Dschungel-Atmosphäre sorgen. Gut für Kinderreisen, um exotische Orte nach Spaß klingen zu lassen und Fässer nach dem verrückten Mario zu werfen.
  • VH002413 1:12
    (Wunsch: Mambo). Spaßiger, Latin-angehauchter, Swing-beeinflusster Track mit gefilterten Bläsern, Klavier, Synth-Bass, E-Drums, Hand-Percussion und Hundegebell (startet bei 0:50). Erinnert an – äh – die letzten drei Tracks, die ich geschrieben habe; gut für Comedy, Patzer und Pornos nur mit Frettchen. Durchgehende Breaks (fast alle 10 Sekunden). Nach dem Break bei 0:29 beginnt ein kleiner Mix; bei 0:46 kehrt der volle Mix zurück.
  • VH002414 1:07
    (Wunsch: Funky und unterhaltender R&B mit skurrilem Einschlag). Langsame bis gemäßigt schnelle Funk-Bläser, E-Gitarrenakzente, Orgel, Congas, Tamburin, Synth-Bass und bearbeitete Drum-Loops in einem Track, der sich gut eignet für Unterhaltung, um das Publikum zu verwirren oder einfach als muntere transparente Unterlage. Start/Stopp-Schema mit tonnenweise Bläser- und Gitarrenschlägen und -Breaks; kurzer, leicht sanfterer Mix mit treibendem E-Piano bei 0:20. Regulärer Mix kehrt bei 0:25 zurück; kurze psychotische Episode von 0:29 bis 0:43.
  • VH002415 1:06
    (Wunsch: Energiereicher Latin-Track). Schmetternde Blechbläser, Saxophone, Klavier, Congas, Shaker, akustische Nylon-Gitarre, Orgel und Drums entführen in die Straßen von Santo Domingo mit einem fröhlichen Fiesta/Karneval-Track. Startet mit Bläsern, Bass und Percussion und baut sich dann bis 0:29 auf. Zweite Hälfte mit eher elektronischer/Remix-Ausstrahlung, die es bei 0:49 erlaubt, benommen wieder auf die Beine zu kommen. Toll für Sport, Unterhaltung und Morgenshows.
  • VH002416 1:11
    (Wunsch: Früher 80er peinlicher Synth-Dance). Mäandernde informative Einleitung verwandelt sich bei 0:9 in ungebremsten Synth-Pop mit verzögerten Synths, Synth-Vokalakzenten, Synth-Bass, Synth-Drums/Percussion – alles in einem kompakt zeitlich abgestimmtem Paket von deutscher Genauigkeit. Dünnerer Mix der Melodie beginnt bei 0:30, aber voller Mix kehrt bei 0:39 zurück. Gut für Tech-Spots, wenn es europäisch klingen soll oder man von absolut niemand ernst genommen werden will.
  • VH002417 1:24
    (Wunsch: Acid Jazz lädt Djs auf einen Absinth ein). Anspruchsvolle angeturnte Reise, die Fragmente von selbstgemachtem Streichquartett, verstümmeltes Jazztrio, gedämpfte Trompetenphrasen, Acid-Bass und einen Löffel voll brennendem Zucker zu einem schmissigen Beat kombiniert. Keine Ahnung, wofür man diesen Track gebrauchen kann, ist aber ziemlich scharf. Wir beginnen vor dem versteckten Eingang, wenn von 0:9 bis 0:14 die Türen aufgehen. Das Hauptthema sitzt an der Bar und sagt uns bei 0:16, dass wir schöne Augen haben, wird aber bei 0:29 ohnmächtig, wenn verklingende Feedback-Loops den Song übernehmen. Von 0:50 bis 1:00 wirkt der Absinth mit markigen Breaks.
  • VH002418 1:02
    (Wunsch: Soundtrack zu 1930er Skrewball-Comedy, modernisiert und neu gemischt). Erinnert ihr euch noch daran, als Laurel und Hardy versuchten, Hunderte von verwilderten Katzen zu bändigen, die sie dann aber angriffen und Hardy töteten? Caroon-artige, flotte Ausstrahlung von Technologie trifft Swing/Gypsy Jazz, eingefangen von führender Klarinette und Flöte, begleitet von Akustikgitarre und Akustik-Bass (bei 0:7). Synth-Rhythmus (bei 0:13) verleiht dem Ganzen plötzlich eine moderne, technologische Stimmung, ausgeglichen durch Pizzicato-Streicher bei 0:21, die 50er Sitcoms andeuten. Bei 0:31 suggeriert Synth-getriebene Illustration mit unregelmäßigen Akzenten von glitchy Synths und Pizzicato-Streichern schreckliches Chaos in einer Fabrik. Gut für Slapstick, Kinderprogramm, Patzer und dafür, inmitten von Hunderten süßer Kätzchen ausgesetzt und von ihnen gefressen zu werden.
  • VH002419 1:12
    (Wunsch: Mehr stereotypischer Euro-House für Modenschauen). Synth-getriebene Dance Music, die bei Versuchstieren zu Anfällen führen kann. Schneidendes House-Klavier, Orgel, Drum-Machines und Synth-Bass/Lead entführen in die Welt der Mode. Die orgiastische Phase startet mit Klavier, Synth-Bass und spastischen Drum Machines rund um eine repetitive führende Synth-Figur. Drum Machine schwillt an und ab in der ersten Hälfte, ist aber bei 0:24 im Vordergrund und steigert sich zum Höhepunkt bei 0:29. Die reinigende Phase ist ein kleinerer Mix, der sich bis zum Einsatz der Drums bei 0:53 steigert und zum Schluss führt. Gut für Unterhaltung, sprunghafte Kameraführung und um auf Amerikaner herabzusehen.
  • VH002420 1:05
    (Wunsch: Barfuß auf der Veranda, Blues spielen und sich gegenseitig ohrfeigen). Eine Frage: Alter, wo zum Teufel bist Du denn aufgewachsen? Midtempo Slide-Dobro, Akustik-Bass und Bodypercussion – mit Bass bei 0:18 und Höhepunkt bei 0:19. Zweite Hälfte beginnt Percussion-orientierter; bei 0:40 kehren Gitarre und Bass zurück. Gut für ‘Heimkehr’-Spots (besonders, wenn man auf einer Veranda wohnt), Unterhaltung und Draußensein.
  • VH002421 1:10
    (Wunsch: Cajun-Shrimps). Sehr rhythmischer, ansteckender Track, der direkt auf die Bourbon Street mitten im Mardi Gras versetzt. Akkordeon, Spoons, Waschbrett und Rhythmusabschnitt sagen sofort: ‘überall betrunkene Leute oben ohne’. Beginnt funky und startet bei 0:14 richtig durch mit Akkordeon in doppeltem Tempo; weiterer Abschnitt direkt bei 0:31, der sich gut als alternative Einleitung zu einer weiteren Variation des Themas bei 0:48 eignen würde.
  • VH002422 1:13
    (Wunsch: Aktualisierte schlimme 70er Musik). Muzak mit einem Beat und modernen Synths. Frecher Song mit geschmeidigen Streichern, gleißender Harfe und recycelten 70er Beats mit Bongos für eine lässige kalifornische Ausstrahlung mitsamt Federn im Haar und orangener Sonnenbrille. Nach der ersten Hälfte wird der Track moderner, mit gefilterter Bassfigur und abgehackten Schnitttechniken. Gut für Parodien, 70er Partys und einfach zum Grooven, sozusagen.
  • VH002423 1:15
    (Wunsch: Zwielichtige Ermittlung/Film noir Grooves. Der düstere Untergrund der Stadt wird freigelegt – und zeigt das Tattoo eines Kettensägen-schwingenden Pandas. Track mit zahlreichen Breaks und einem atmosphärischen, filmischen gedämpften Trompetensolo über Akustik-Bass, abgehackten verschwommenen Drum-Loops (bei 0:7), rhythmischem weißem Rauschen, gesampleten Streicher-Loops, E-Piano, Triangel und Clave. Jazz/Hip-Hop Fusion bleibt lässig, mit durchscheinenden melodischen Momenten, besonders bei 0:19. Bei 0:43 erzeugen Drums und akustischer Bass eine angenehme Illustration für Intros/Outros. Gut für Ermittlungen und Großstadtszenen/-gefühl.
  • VH002424 1:08
    (Wunsch: Positiver, hipper Track für Medizin). Treibende Technologie-Illustration, die flimmert, sich wellenförmig bewegt und den Eindruck vermittelt, dass Dr. Happy (KEINE Anspielung auf Genitalien) und seine feenhaften Krankenschwestern einen wieder gesund machen werden – oder einem zumindest einen verdammt hübschen Kolostomiebeutel geben. Hochfrequente glockenartige Synths, elektronische Drums, arpeggierte Synths und verzögerte Trommelschläge beginnen leicht und fröhlich (verzögerte Glockenmelodie setzt bei 0:7 ein) und werden bei 0:19 mit Einsatz von Synths fröhlicher/stolzer. Mix pausiert bei 0:32, wenn die Drums den Mix verlassen – nur um nach dem Drum-Break bei 0:44 zurückzukehren. Es gibt keine flotteren und positiveren medizinischen Tracks als diesen; perfekt für Kinder-Unterhaltung, leichte Nachrichten und um den Eindruck zu vermitteln, dass Dinge erledigt werden.
  • VH002425 1:07
    (Wunsch: Ich wünsche, dass ihr meinen Wunsch abdruckt). Ok. Und hier ist eine Melodie, die dir gewidmet ist, mein Freund: Unkonventioneller, intimer Club-Jazz mit Fressflash. Man stelle sich einen Jazz-Gitarristen vor, der zu Schlagzeugbesen improvisiert, eine gedämpfte, verzögerte Trompete und einen getunten elektrischen Rasierapparat – nachdem man gerade ganz Jamaica geraucht hat. Klingt zuerst nur wie Clubland-Jazz, bis bei 0:5 der Rasierer und die bearbeitete Trompete einsetzen und den Zuschauer (in regelmäßigen Abständen) wissen lassen, dass etwas Eigenartiges vor sich geht. Bei 0:30 kehrt wieder Normalität ein, wenn die Drums pausieren, aber bei 0:36 kehrt die verrückte Stimmung noch stärker als in der ersten Hälfte zurück und nimmt ein paar unerwartete melodische Wendungen. Gut für Animation, Comedy und alles, wo ‘skurril’ dransteht.
  • VH002426 1:27
    (Wunsch: White Noise Pop). Wirbelnder, lauter Rock, der klingt wie ein genetisches Experiment mit New Wave Bands und ihren Gitarrentechnikern, die einen Stromschlag bekommen. E-Gitarren (mit elektrischen Schraubenziehern gespielt), stark bearbeitete Drums, Kassettenrekorder-Geräusche, E-Bass und analoge Synths preschen in der ersten Hälfte vorwärts. In der zweiten Hälfte ist alles erlaubt – Synth/Drum/Herzmonitor-Break bei 0:29, bevor bei 0:44 der volle Mix zurückkehrt. Track endet bei 1:15 (wirklich?). Erste Hälfte: gut für Sport; zweite Hälfte: gut für Krampfanfälle und als Musik für die ‘Qual der Niederlage’ des Skifahrers.
  • VH002427 1:22
    (Wunsch: Wuchtiger Psychedelic BluesRock). Was passiert, wenn man eine Stratocaster, ein Crybaby Wah-Pedal, einen Marshall-Verstärker und einen total ausgeflippten Musiker zusammenbringt? Man wird wahrscheinlich verhaftet, und vielleicht zusammengeschlagen, wenn der Musiker kapiert, dass er entführt wurde. Dieser Track transportiert den Spirit von Woodstock, mit schreiender, heulender Gitarre und haufenweise Drums.
  • VH002428 1:16
    (Wunsch: Optimistischer, leichterer Pop). Dieses Liedchen eignet sich für fast jede positive Story. Beginnt mit Klavier-Passage und springt dann zu einer munteren Melodie mit jeder Menge Streichern. Nimmt bei 0:30 eine dramatische Wendung mit steigerndem Klavier, Streichern und Drums – und springt dann bei 0:54, direkt nach dem Drum-Break, zurück zur Hauptmelodie.
  • VH002429 1:10
    (Wunsch: Leichter Teen-Pop für wenn ein Gilmore Girl schwanger wird) . Melodischer Roots-Rock, geeignet für Americana, Roadtrips, leichten Sport und den ersten Kuss – vorausgesetzt, es handelt sich nicht um meine erste Freundin, Traci Gordinn, die mich wie ein Neunauge küsste. Geschlagene Akustikgitarre, schleppende E-Gitarren, Drums, E-Bass und genügend Schmerzmittel, um den Kongo auszutrocknen, starten mit erwartungsvoller Energie bei 0:5; einfache, aber eingängige Melodie bei 0:17, Höhepunkt bei 0:29. Zweite Hälfte ist noch erwartungsvoller und steigert sich konstant von 0:30 bis 0:42, wenn falscher Schluss alles bis auf Bass und Drums abwürgt. Voller Mix kehrt bei 0:54 zurück.
  • VH002430 1:26
    (Wunsch: NYC Garage Rock). Julian White sitzt auf meinem Sofa, trinkt Wodka und ist genervt, dass alle Rock-Interviews gleich anfangen. Vom People Magazin zum ‘Sexiest Hair Alive’ gewählt, spielen Julians Haare alle Instrumente in diesem Track: die dämlich lauten Gitarren, die krachenden Drums, den pulsierenden Bass, und stimmen sogar in ein kleines ‘Yeah, Yeah, Yeah!‘ am Schluss bei 1:06 ein. Geradliniger Garage-Rock’n’Roll, der laut anfängt und dann lauter wird. Breakdown nach der ersten Hälfte liefert auch einen guten Start.
  • VH002431 1:13
    (Wunsch: Mehr peppiger Country/American Blues). Positiver Chicago Blues-Shuffle direkt aus der Zeit der Chess-Records. E-Gitarre, E-Bass, B-3-Orgel und Drums in einem positiven Track, der sich gut für Sport, Motel-Werbung und dafür eignet, durch den mittleren Westen der USA zu fahren und dabei die Musik einer alten Blueslegende zu hören – die auf der Rückbank sitzt und erst aussteigen will, wenn du ihr einen Dollar gibst. Immer wieder Gitarrensoli; Pause bei 0:30 für ‘schleichende’ Steigerung von Gitarre, vor Rückkehr zu Solo bei 0:49.
  • VH002432 1:15
    (Wunsch: Stoner Rock). Für manche ist Marihuana KEIN Sedativ. Aggressiver gitarrenlastiger 70er Rock mit Produktion des 21. Jahrhunderts und mehr THC als in Woody Harrelsons Blutbahn. Wuchtige midtempo Drums, Bass und tonnenweise verzerrte/Ringmodulator-Gitarren und Synths in einem durchschlagenden, brutalen Track für brutale Sportarten. Beginnt mit Drum-Einwurf, der zu einem verzerrten Gitarrenriff nach dem anderen führt und sich dann zu einem Break bei 0:30 steigert. Bei 0:37 bahnen sich knurrender Bass und Drums hämmernd ihren Weg, begleitet von immer mehr Gitarren (mit kurzem Solo bei 0:47), bis zum großen Finale bei 1:04.
  • VH002434 1:17
    (Wunsch: 80er Synth-Pop für Sport). Ganz wie ein tollwütiges Erdhörnchen ist dieser Track halb unterhaltsamer, halb hirnlos aggressiver 80er Synth-Rock. Synths, verzerrte E-Gitarren, Bass und Drums versetzen zurück in die Zeit, als selbst ische Stulpen trugen und auf unseren Präsidenten geschossen wurde. Kein New-Wave-Track wäre vollständig ohne schmutzige analoge Synths, hämmernde Drums, E-Gitarren und Bass. Einfaches Synth-lastiges Thema bei 0:29; danach bauen eine Illustration aus Vocoder-Synths und verzögerten Gitarren Spannung auf, bis das Thema bei 0:42 zurückkehrt; mit Tonnen von Schlägen.
  • VH002436 1:11
    (Wunsch: Etwas wie Me2 (VH8, Track 1) für Präsentationen). Erhebende/treibende verzögerte E-Gitarren, Bass, große unerbittliche Drums, bearbeitete Akustikgitarren und Synth-Akzente erzeugen das Gefühl weiter Ebenen, frei laufender Pferde und Business-Geschwafel. Gemäßigte bis schnelle Drums begleiten treibende Gitarren in der ersten Hälfe und klingen nach 0:29 mit verzögerten gedämpften Gitarren, geschlagenen Akustikgitarren und Drums langsam aus; etwas weitläufigere, bearbeitete Ausstrahlung startet bei 0:43. Rückkehr zum Hauptthema bei 0:49. Gut für Sport, Nachrichten, Imagespots und eben Präsentationen.
  • VH002437 1:15
    (Wunsch: Leichte patriotische Rock-Melodie). Nichts klingt so patriotisch wie gemäßigt schnelle militärische Trommeln, Pauke, Orgel, E-Bass, Horn, E- und akustische Gitarren. Der Track sagt: Wir sind stolz auf unser Land, auch wenn wir Dummheiten begehen wie die Invasion Kanadas. Erste Hälfte evoziert Bilder von Bierwerbung, nicht explodierenden, in Amerika produzierten Autos und den eigenwilligsten Parfüm-Namen aller Zeiten: Ralph Lauren’s Chaps. Igitt. Zweite Hälfte beginnt als leichte, militärisch klingende Snare-Illustration; Gitarren-Arpeggios setzen bei 0:36 und stolze Bläser bei 0:49 ein. Gut für Nachrichten/Image-Spots, Bierwerbung und zur Vermittlung des stereotypischen ‘amerikanischen’ Gefühls.
  • VH002438 1:14
    (Wunsch: Etwas, das so klingt wie ‘Puppy Cancer’, Track 30 von VH9. ) Sanfte, klimpernde Art, dem Publikum zu sagen, dass Fluffy ihr neuntes Leben angebrochen hat. Verzögertes/bearbeitetes Klavier, Frauengesang, Streicher, Cello, Pauken, subtile Bläser und wirbelnde Synth-Akzente beginnen leise und zart und steigern sich zu einem dramatischen Moment bei 0:29. Treibendere elektronische Kick startet bei 0:35 und sorgt für Schwung; jetzt weiß man, dass Fluffy eine gute Zeit hatte und ihr Leben sein logisches Ende erreicht hat. Bei 0:53 kehren die ruhigen Zeiten zurück; reizender Schluss. Eignet sich gut für romantische Augenblicke, Todesfälle und angenehme Nostalgie.
  • VH002439 1:10
    (Wunsch: Mehr Solo-Akustikgitarre). Erhebender amerikanischer Folk mit Picking Akustikgitarre und einfacher Hand-Percussion schafft ein positives Gefühl von Bewegung und Wärme – ungefähr so, als würde man sich in die Hose machen. Zweite Hälfte ist ähnlich, aber mit Obertönen; Schlag bei 0:39 und längerer Schluss ab 0:46. Gut für Morgenshows, emotionale Wiedervereinigungen und Naturbeiträge.
  • VH002440 1:06
    (Wunsch: Weitläufige, treibende World Music). Evoziert eine flüchtige Liebesaffäre in der Serengti, den Kampf eines einzelnen Mannes für Freiheit in Kapstadt oder den Nachbarn, der mit seinem Range Rover in den Baumarkt fährt. Treibende afrikanische Gesänge und Percussion treffen Hollywood-Streicher. Nach 0:30 mehr Percussion-lastig; gut für Spannungsaufbau.
  • VH002441 1:11
    (Wunsch: Ansprechende, hübsche Musik, um die Zeit zurückzudrehen – wie in dieser abgefahrenen Kosmetikwerbung). Wenn man musikalisch andeuten will, dass die Dinge sich rückwärts bewegen. Verzögertes Klavier, Glocken mit Umkehr-Effekt, Synth-Akzente, weibliche Vokalflächen und Herzschlag-artige E-Drums begleiten Bilder von wechselnden Jahreszeiten, Beiträge über Dyslexie oder Zeitlupenaufnahmen. Steigert sich bei 0:29 zum Höhepunkt und baut sich dann wieder zu einer aktiveren zweiten Hälfte auf. Herzschlag-Kick wird bei 0:44 intensiver; bei 0:53 macht der Track eine Pause, stürmt aber bei 0:55 wieder los und nimmt eine positive, heroische Wendung.
  • VH002442 1:26
    (Wunsch: Downtempo Pimpin’ Funk). Glatter als meine Fahrradreifen, glitschiger als die Schnecke auf dem Stein, unter dem ich lebe, und fettiger als sonst was. Drums, Bass, Orgel, Bongos, Wah-Wah-Gitarre und Vintage Rhodes in einem fließenden Track. Beginnt super cool und wird dann immer funkiger, besonders bei 0:21, wenn wuchtigere schmutzige Drums einsetzen und dem Ganzen etwas Dramatisches verleihen. Bei 0:40 startet ein wahnsinnig schneller, hyper-programmierter Abschnitt, der bei 1:01 wieder in das Hauptthema übergeht.
  • VH002443 1:18
    (Wunsch: Du wirst in Mexiko sterben). Aztekische Horror-Trance mit exotischer Spannung und boshaften Untertönen. Nylon-Gitarre, verstimmte 7-Saiten E-Gitarre, tiefe Kick-Drums, seltsame sprudelnde Loops und Klavier, gespielt mit Mallet-Instrumenten und Plektrums. Eignet sich gut für Gefahr an exotischen Orten. Gleichmäßige Steigerung bis zum Ende der ersten Hälfte, wenn sich alles wieder beruhigt. Großes Rauschen für schreckhaftes Publikum bei 0:47, gut für Finten oder Enthüllung von Geheimnissen. Das Ergebnis von 19 Stunden mexikanischer Horrorfilme.
  • VH002444 1:08
    (Wunsch: Klagende Solo-Gitarre – sehr dramatisch/sentimental). Traurige und nachdenkliche Solo-Akustikgitarre in einer langsamen Illustration mit trübsinniger Ausstrahlung, als wären die ersten Worte deines Babys gewesen: Härter, Tom! Bevor mein Mann nach Hause kommt! Subtile, sparsame Percussion (Becken-Klangflächen, Shaker, Tamburin) und Harfe starten bei 0:14. Letzter Gitarrenschlag bei 0:29; danach wird die Stimmung positiver und stolzer. Track steigert sich langsam zu einem hoffnungsvollen Höhepunkt bei 1:01 (ähnlich wie Tom); toll für Todesfälle, eindringliche und/oder berührende Momente.
  • VH002445 1:09
    (Wunsch: Elegisch, aber nicht klischeehaft). Ansprechend, melancholisch und imposant. Wir haben ein Streichquartett geschrieben, es für drei E-Gitarren und Bass mit E-Bow (elektronischer Bogen, der Gitarrensaiten vibrieren lässt, ohne sie zu zupfen) arrangiert und dann atmosphärische Drums für den Schnitt hinzugefügt. Eher Filmmusik; gut für bittersüße, nicht aufdringliche Momente.
  • VH002446 1:21
    (Wunsch: Mehr Mafia, aber kein ‘Pate’). Gesucht: Jersey Trip-Hop. Verwendbar für: stimmungsvolle urbane Landschaften, dunkles Drama, Ermittlungen, völlig aussichtslose Storys. Hauptmerkmale: verwendet schmutzige Gitarre als Kontrapunkt zu schmutzigen Beats und LoFi-Geräuschen, kleidet sich unauffällig. Cooler Breakdown (‘Atem’) bei 0:30, wenn Jimmy Giordano mit der verkrümmten Nasenscheidewand sich aus der Tür schleicht, nachdem er die komplette Besetzung von ‘Cats’ neutralisiert hat. Track kehrt bei 0:42 zu dem rauen Straßenthema zurück.
  • VH002447 1:05
    (Wunsch: 80er Synth-Pop für Sport). Ganz wie ein tollwütiges Erdhörnchen ist dieser Track halb unterhaltsamer, halb hirnlos aggressiver 80er Synth-Rock. Synths, verzerrte E-Gitarren, Bass und Drums versetzen zurück in die Zeit, als selbst Tische Stulpen trugen und auf unseren Präsidenten geschossen wurde. Kein New-Wave-Track wäre vollständig ohne schmutzige analoge Synths, hämmernde Drums, E-Gitarren und Bass. Einfaches Synth-lastiges Thema bei 0:29; danach bauen eine Illustration aus Vocoder-Synths und verzögerten Gitarren Spannung auf, bis das Thema bei 0:42 zurückkehrt; mit Tonnen von Schlägen.
  • VH002448 1:11
    (Wunsch: Ein positiver Track, in dem ein Herzschlag vorkommt – und sein dunklerer, böser Zwilling). Midtempo Ballade mit Synths, Akzenten, Drums, Glocken, verzögerter Percussion und konstantem Herzschlag in der ersten Hälfte suggerieren, dass irgendwo irgendetwas in Ordnung ist, dass Menschen harmonisch zusammenleben, sich an den Händen halten und alles miteinander teilen. Nach einem Schlag bei 0:28 nehmen die Dinge eine böse Wendung; mit dunklen Synth-Akzenten, bearbeiteter/verzögerter Metall-Percussion und dem gleichen melodischen Arpeggio (bei 0:45) wie in der ersten Hälfte, aber jetzt in Moll: Irgendwo bringt irgendwer irgendwen um – oder schmiert zumindest Sekundenkleber auf die Pool-Rutsche.
  • VH002449 1:12
    (Wunsch: Ätherische Wissenschaft). Schon mal eine Ladung halluzinogene Drogen genommen und dann versucht, Sex mit einem städtischen Gebäude zu haben? Ich auch nicht – und in einem Monat muss ich einen Richter und die Geschworenen davon überzeugen. Hochfrequente metallische digitale Synths schweben trällernd in einer kosmischen Suppe aus Synth-Percussion, Triangeln und Synth-Akzenten. Neutraler, tripartiger Track, der sich gut für Sachen über Medizin, Drogenüberdosis. Mysterien und Lecken an Fröschen eignet. Beginnt ruhig und mysteriös – und bleibt auch so; mit vorbeischwebenden Wolken aus digitalen Synth-Akzenten, gelegentlichen Kick-Schlägen und Synth-Klängen. Nach 0:29 wird es wirklich karg, wenn der verzögerte Synthesizer verschwindet (kommt bei 0:45 zurück).
  • VH002450 1:16
    (Wunsch: Überrascht mich). Was für ein Wunsch ist das denn? Sorry für das Pfefferspray und die Elektroschocker. Dieser langsame Adult-Contemporary Track sagt sanft: Wach auf! Mit arpeggierten Synths, anschwellender nachhallender E-Gitarre, Drum Machines, E-Bass, geschlagenen Akustikgitarren und einer starken Dosis Abführmittel. Track beginnt mit expansiven Gitarrenklängen, die sich bei 0:11 zu einer Melodie entwickeln. Nach der ersten Hälfte wird der Mix ruhiger; bei 0:42 kehrt Lead-Gitarre zurück und steigert sich zu einem stolzen, hoffnungsvollen Schluss. Gut zur Entspannung des Publikum geeignet, als Thema für sedierte Talkshows oder um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass die Leute, die diese Beschreibungen verfassen, nicht ganz dicht sind.
  • VH002451 1:10
    (Wunsch: Solo-Akustikgitare für Warmes und Kuscheliges). Erinnerungen an das erste Haustier? Den ersten Kuss. Leider sind für mich beide mit meinem Kindheits-Hund Puddles verbunden. Einfache, aber betörend schöne Solo-Gitarre. Sanfte, trällernde Melodie von zwei Akustikgitarren (okay, gewünscht war Solo-Gitarre, aber betrachtet das einfach als ZWEI Solo-Gitarren). Im Grunde ist das Ganze eine Heulorgie, aber bei 0:30 wird die Stimmung etwas positiver, allerdings kehrt bei 0:47 die traurigere Melodie zurück. Puddles, ich vermisse dich. Bitte ruf mich an, ich habe mich verändert.
  • VH002452 1:05
    (Wunsch: Filmtrailer-Drama, das meine ungeborenen Kinder verletzt). Ein Cut voller Akzente, Stiche, Schläge und rasender Percussion, der gut geeignet ist für brutalen Sport und Action-Filme. Volles Orchester, Klavier, Synth-Akzente, Ticken, Glocken, Percussion und Frauengesang in einem Malstrom aus Schlägen und Krachen. Startet mit drei Schlägen, um die Aufmerksamkeit zu wecken, und bei 0:5 setzt das Hämmern ein, wird größer und bis 0:29 immer häufiger. Ab 0:29 bis 0:44 zieht das Auge des Sturms über uns hinweg und wir hören das Ticken einer Standuhr vor einer Illustration aus verzögerten Glocken, durchsetzt mit sporadischen Schlägen. Bei 0:47 erneute Steigerung zu bedeutungsschwerem Höhepunkt bei 0:59.
  • VH002453 1:15
    (Wunsch: Chor-Apokalypse). Nicht vergessen: Chöre, die in Latein singen, bedeuten immer, dass jemand vom Teufel besessen ist. Klassische Chöre singen in Pseudo-Latin. ‘Ich scheine allergisch auf Schalentiere zu reagieren. Ich sehe aus wie ein Kugelfisch mit Schilddrüsenproblemen.‘ Beginnt ruhig mit gedämpften verzögerten Synths, Mellotron-Streichern, E-Drums, Pauken und orchestraler Percussion. Ein großer gemischter Chor singt stolz – wie zwei kampfbereite Armeen. Abfallen im Mix bei 0:9; Pause vor Explosion der Stimmen bei 0:13. Abschwellende Bass-Sequenz ab 0:47 verleiht dem Track ein Gefühl von Verlust und Mitleid; stürzt sich bei 1:02 aber wieder ins Drama bis zum Schluss. Gut für Schlachtszenen und gewalttätigen Sport.
  • VH002454 1:11
    (Wunsch: Moderne, nicht affektierte Spionage/Thriller-Musik. Von den Werken William Friedkins aus den 1970ern bis zu den Arbeiten von Paul Greengrass aus den 2000er Jahren – faszinierende Filme hatten stets eins gemeinsam: einen Regisseur. Und Kameras. Und wahrscheinlich irgendein Catering. Dieser Track könnte für jeden modernen klassischen Thriller verwendet werden. Überlagerungen von ineinandergreifendem Kontrabass-Kratzen, Percussion und (ab 0:7) Geige mit präpariertem Klavier erzeugen ein Gefühl von Spannung, Dringlichkeit und sich entfaltender Action. Einsatz von Trompeten bei 0:16, die das 5/4 Arrangement untermauern. Toller falscher Schluss bei 0:23, gefolgt von kulminierender Klangflut bis 0:29 und ruhigerer Illustration. Startet bei 0:51 wieder durch mit hämmernder Kick. Auch gut geeignet für Nachrichten, besonders für Geschichten über Misstrauen oder Geheimdienstoperationen.
  • VH002455 1:11
    (Wunsch: Arthouse-Drama). Wir alle haben sie gesehen: Übertrieben dramatische Schwarzweiß-Filme mit litauischen Untertiteln und Dialogen wie: ‘Du musst die Eierfrucht des Missverständnisses sein. Ich rieche nach Neid und Nutella.‘ Filmschulabsolventen-Soundtrack mit orchestralen Streichern, Solo-Geige, bearbeiteten Vocals, Slide-Gitarre, Mellotron-Flöten, krachender orchestraler Percussion und albtraumhaftem Sounddesign. Track beginnt atmosphärisch und seltsam und wird um immer mehr rhythmische Elemente ergänzt (pulsierende 60er Flöten bei 0:11, surreale Geigen-Arpeggios bei 0:21 und durchgehende metallische Schläge), während er sich zum Höhepunkt bei 0:29 steigert. Ab 0:34 steigt die Spannung; chromatischer Anstieg zu einer Halloween-Ausstrahlung mit Solo-Geigen-Arpeggio bei 0:45 und grauenerregendem Schlag bei 0:54.
  • VH002456 1:08
    (Wunsch: Stetig steigernde Filmtrailer-Musik). Wir haben sämtliche Filmtrailer-Klischees für den perfekten Spannungsaufbau zusammengemischt: Tiefe Streicher und Drums stimmen auf mysteriöse Vorkommnisse ein. Mehr Streicher und Drums. Aliens sind auf der Erde gelandet. Noch mehr Streicher, Drums und spannungsgeladenes metallisches Ticken. Super dramatische Pause bei 0:26 für den letzten Schlag unmittelbar danach. Auch toll für Online-Rollenspiele; endet mit vollkommen überdrehter Abfolge von Schlägen.
  • VH002457 1:14
    (Wunsch: Eine gigantische dramatische Steigerung bis 0:30). Dieser Track hieß ursprünglich: Bier ist die Antwort; beginnt groß, laut und unheilvoll und wird dann noch größer, lauter und unheilvoller. -Startet mit einem Knall, gefolgt von großen tiefen Bläsern und hämmernden Tomtoms. Immer mehr Streicher kommen hinzu und steigern sich allmählich mit Percussion. Ein gigantisches Rauschen, ein kreischendes Tremolo und ein schreiender Chris von 0:23 bis 0:20 treiben das Ganze über den Gipfel der Übertreibung. Der Abschnitt nach der ersten Hälfte ist auch eine tolle Einleitung/dramatische Einführung, die sich unerbittlich zu einer weiteren überdimensionalen Steigerung von 1:01 bis 1:11 steigert.
  • VH002458 1:07
    (Wunsch: Musik, die es krachen lässt). Gut für Action-Filme mit dunklem Einschlag, Ermittlungen in gruseligen Fällen und um es krachen zu lassen. Drängendes Klavier und Kontrabass-Figur, gemischt mit Schlagen, das immer lauter und spannungsgeladener wird. Bei 0:16 wird alles durch verzerrte und verstimmte Gitarren brutal und bei 0:22 wahnsinnig brutal. Four-on-the-floor sorgt für durchgehend konstante Bewegung.
  • VH002459 1:14
    (Wunsch: Ich brauche GROSSES Drama). Klingt wie ein genervter Dirigent und ein psychotischer Geigenabschnitt. Beginnt mit ansteigenden Streicher- und Harfenfiguren, fügt Tomtoms (bei 0:9) und Bläser (bei 0:16) hinzu und steigert sich mit eingestreuten Schlägen zum großen Finale bei 0:29. Zweite Hälfte startet mit ruhigen Harfen-Arpeggios in Moll und tiefen Streichern; suggeriert, dass etwas Schreckliches auf einen zu schwimmt und ein Toupet trägt – und einen Stringtanga. Gut für Drama, Action und Messerstiche in den Kopf.
  • VH002460 1:13
    (Wunsch: Wütende Mobs stürmen unsere Tore, seit wir die beliebte TV-Serie abgesetzt haben. Bitte helft uns!). Wenn ihr von blutrünstigen Frauen (demografische Altersgruppe 36-50) in Stücke gerissen werdet, haben wir hier wenigsten Musik für den Spot. Klingt wie ein Hybrid zwischen Scores mit orchestralen Streichern, Tomtoms, Pauken, Bläsern, Becken und kratziger Metall-Percussion. Ein aufgepeitschtes Meer an Aktivität, das sich in Tenor und Tempo steigert (besonders bei 0:20). Nach dem Höhepunkt bei 0:29 und kurzer Pause Explosion zu bewegterem Arrangement, das sich allmählich in Timbre und Ton bis zum letzten grollenden Klang bei 1:07 steigert. Gut für Massenvernichtung, Armeen im Krieg, um Stürme vorherzusagen und für Bilder von einer Kindertagesstätte nach einem Mittagessen aus Eiscreme und Keksen.
  • VH002461 1:17
    (Wunsch: Armageddon 2040). Industrielle, albtraumhafte Zukunftsmusik. Man stelle sich vor, alle mechanischen und digitalen Geräte, die man besitzt, würden sich selbst zu einem gigantischen zerstörerischen Roboter zusammenbauen und Amok laufen. Beginnt sparsam und bedrohlich mit Aggression und Bosheit, besonders bei 0:14, wenn gequälte Gitarren einsetzen. Zweite Hälfte mit mehr verdrehten Gitarrenflächen und treibender metallischer Percussion. Wird bei 1:03 so schmerzhaft wie Filme von/mit Rob Schneider.
  • VH002462 1:08
    (Wunsch: Sofortiges Drama). Verwirrt, verrückt und aggressiv. Schonungsloser dramatischer Track beginnt mit einem großen Bläser-Schlag, der sich selbst bei 0:4 unter Begleitung von Pauken aufsaugt. Dann übernehmen hämmernde Percussion und Streicher-Schläge, lassen keine Luft zum Atmen und signalisieren sofort intensive Action und Gefahr. Bei 0:24 sorgen dreizüngige Trompeten und Bläser-Glissando für noch mehr Aufregung, während uns ein volles Orchester-Glissando (das sich anhört wie ein startender Jet) bis 0:29 den Rest gibt. Die zweite Hälfte ist filmischer, weniger ereignisreich und mit einem heroischeren Einschlag. Track endet mit einem weiteren gigantischen Rauschen; eignet sich für Filme, Situationen auf Leben und Tod und Hochspannung allgemein.
  • VH002463 2:17
    (Wunsch: Ein für unseren betrunkenen Wettermann unvorstellbar großes und beängstigendes Drama). Steigernde Musik für Verfolgungsjagden/Spannung mit jeder Menge aufeinanderfolgender Schläge und Explosionen. Man stelle sich ein gigantisches Weltrauminsekt vor, das aus seinem Kokon schlüpft (kreischende, nervige Streicher-Illustration bei 0:00), das bei 0:5 unschuldige College-Studenten stalkt, repräsentiert von tickenden Streichern, Schreigesang von Männerchor, Percussion und tiefem Klavier, die alle bis 0:21 immer intensiver werden. Tempo zieht an, wenn das gigantische Insekt die letzten noch lebenden Studenten jagt. Sie entkommen knapp bei 0:29. Bei 0:31 wird das ‘normale’ Tempo wieder aufgenommen, wenn Streicherakzente, Ostinato-Geige und Klavier das Gefühl erzeugen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt – nämlich dass ein sieben Zoll großes Insekt (‘gigantisch’ ist relativ) es geschafft hat, 2400 Studenten zu töten. Tempo/Spannung steigert sich ab 0:44 erneut und erreicht bei 1:07 den Höhepunkt.