
Pseudonym: Philip Astraman
Echter Name: Geoffrey Bastow
Erste Komposition für Sonoton: 1970
Anzahl der Titel bei Sonoton: 432
Anzahl der Alben bei Sonoton: 77
Geoffrey Bastow, auch bekannt als Geoff Bastow, war ein in München lebender englischer Songwriter und Plattenproduzent, geboren am 20. Mai 1949 in Yorkshire. Bastow erlangte in den 1970er Jahren mit den gefeierten Library-Alben „Music To Varnish Owls By“ (1975) und „Flavour of the Month“ (1977) Bekanntheit, arbeitete mit dem Disco-/Elektronik-Pionier Giorgio Moroder zusammen und tourte mit der Band von Engelbert Humperdinck. Bastow war auch als Session-Musiker für Eurodisco-Acts tätig und schrieb Songs für Künstler wie Elton John und Suzi Lane.

Seine Kompositionen wurden in verschiedenen Videoproduktionen verwendet, darunter in der Kinderserie „There Goes a…“ und in der „SpongeBob Schwammkopf“-Episod „Dumped“. Nach seinem Tod wurde seine Musik in der Adult Swim-Comedy-Show „Check It Out! with Dr. Steve Brule“ verwendet.
K.I.D., sein Elektronik-Projekt, sorgte 1981 mit den Singles „Don’t Stop“ und „Hupendi Muziki Wangu (You Don’t Like My Music)“ für Furore in den Billboard Dance Club Charts. Bastows Einfluss reichte bis zum Eurovision Song Contest, wo er 1985 als Co-Komponist des österreichischen Beitrags „Kinder Dieser Welt“ mitwirkte. In den 80er Jahren nahm er außerdem eine Reihe von Alben für Sonoton auf.
Seine Beiträge zur Musik und Produktion finden weiterhin großen Anklang, da Alben wie „Music To Varnish Owls By” zu begehrten Veröffentlichungen geworden sind – was zu kürzlichen Neuauflagen geführt hat. Dieses Interesse hat seine Vielseitigkeit und sein Talent über Genregrenzen hinweg unter Beweis gestellt.
Er verstarb am 16. März 2007 in Berlin.

„Geoff war der britischste Komponist, den ich je kennengelernt habe.
Seine Freundlichkeit, seine gewinnende Art, sein verschmitzter Blick und seine vornehme Zurückhaltung, aber auch seine Aufmerksamkeit (er brachte uns immer etwas mit, zum Beispiel Kuchen oder englische Süßigkeiten) und die Zeit, die er sich für jeden von uns nahm, sowie sein sehr britischer Kleidungsstil sind nur einige der Dinge, die mir in Erinnerung geblieben sind.
Wir alle mochten ihn sehr wegen seiner Art. Und ich vermisse ihn.“– Ulla Hoppen, Music & Licensing bei Sonoton Music